GANZKIEFER-IMPLANTATBEHANDLUNG

Die Full-Mouth-Implantatbehandlung (komplette Zahnbogenversorgung) ist ein umfassendes restauratives Behandlungskonzept für Patientinnen und Patienten, die alle Zähne verloren haben oder deren vorhandene Zähne funktionell und ästhetisch rehabilitiert werden müssen. In der Klinik M wird dieser Prozess nicht nach einem standardisierten Schema, sondern mit individueller digitaler Planung, getrennten Behandlungszeiten und einem komfortorientierten klinischen Ansatz durchgeführt. Ziel ist es, Kaufunktion, Mundgesundheit und ästhetische Balance ganzheitlich zu berücksichtigen.
Digitale Präzision und Individueller Ansatz bei der Full-Mouth-Implantatbehandlung
Inhaltsverzeichnis
- Ablauf und Zeitplan der Full-Mouth-Implantatbehandlung
- Erweiterte chirurgische Konzepte
- Beitrag der digitalen Zahnmedizin zum Behandlungsprozess
- Für wen ist die Behandlung geeignet?
- Der Ansatz der Klinik M
- Häufig gestellte Fragen
Ablauf und Zeitplan der Full-Mouth-Implantatbehandlung
Dank der digitalen Infrastruktur der Klinik M verläuft die Full-Mouth-Implantatbehandlung planbar, vorhersehbar und kontrolliert. Der Behandlungsprozess umfasst digitale Datenerfassung, die chirurgische Phase, die Heilungsperiode sowie die definitive prothetische Versorgung. Für jede Patientin und jeden Patienten wird anhand der Knochenstruktur, der oralen Situation und der individuellen Erwartungen ein maßgeschneiderter Behandlungsplan erstellt.
1. Tag: Digitale Diagnostik und Implantatchirurgie
Nach einer detaillierten Analyse mittels 3D-DVT (Digitale Volumentomographie) und intraoraler Scanner werden die Implantatpositionen digital geplant. Position, Winkel und Verteilung der Implantate werden entsprechend der Knochenanatomie und der funktionellen Anforderungen der geplanten Prothetik festgelegt. Der chirurgische Eingriff erfolgt gemäß dieser digitalen Planung.
Feste provisorische Zähne am selben Tag
In geeigneten Fällen können am Tag der Implantatchirurgie individuell angefertigte festsitzende Provisorien eingesetzt werden. Dadurch bleiben sowohl Ästhetik als auch Grundfunktionen während der Einheilphase erhalten. Auch diese provisorischen Versorgungen werden auf Basis digitaler Messungen präzise gefertigt.
Heilungsphase (Osseointegration)
Für die biologische Einheilung der Implantate in den Kieferknochen wird in der Regel ein Zeitraum von etwa 3–6 Monaten eingeplant. Während dieser Phase werden die provisorischen Zähne weiter genutzt. Eine gute Mundhygiene sowie regelmäßige Kontrolltermine sind entscheidend für den langfristigen Behandlungserfolg.
Definitive prothetische Versorgung
Nach Abschluss der Einheilung werden die endgültigen Versorgungen aus Zirkon oder Keramik eingesetzt. Ziel ist eine natürliche Ästhetik, eine harmonische Okklusion und eine ausgewogene Verteilung der Kaukräfte. Die endgültigen Zähne werden individuell unter Berücksichtigung von Gesichtsanatomie, Lippenunterstützung und Lachlinie gestaltet.
Erweiterte chirurgische Konzepte
Bei vollständiger Zahnlosigkeit oder begleitendem Knochenverlust können wissenschaftlich anerkannte moderne Implantatsysteme in Betracht gezogen werden. Die geeignete Methode wird nach klinischer Untersuchung und 3D-Bildgebung individuell festgelegt.
All-on-4 und All-on-6 Systeme
- All-on-4-Technik: Ermöglicht eine festsitzende Versorgung auf vier strategisch angulierten Implantaten, insbesondere bei reduziertem Knochenangebot im Seitenzahnbereich.
- All-on-6-Technik: Wird bei ausreichendem Knochenvolumen bevorzugt und dient einer gleichmäßigeren Verteilung der Kaukräfte.
- Zygomatische Implantate: Bei starkem Knochenmangel können spezielle chirurgische Lösungen mit Verankerung im Jochbein in Betracht gezogen werden.
Beitrag der digitalen Zahnmedizin zum Behandlungsprozess
In der Klinik M erhöht die digitale Zahnmedizin die Präzision und Vorhersehbarkeit des gesamten Behandlungsablaufs. Digitale Planung unterstützt sowohl die chirurgische als auch die prothetische Phase und trägt zur Minimierung möglicher Abweichungen bei.
- Digitale Abformung und intraorale Scanner
- Präzise Planung mittels 3D-Diagnostik
- Digitale Anästhesiesysteme für mehr Komfort
- Patientenorientierte klinische Ausstattung
Für wen ist die Behandlung geeignet?
- Personen mit vollständigem Zahnverlust
- Patienten mit herausnehmbarem Zahnersatz, die eine festsitzende Lösung wünschen
- Personen, deren vorhandene Zähne funktionell oder ästhetisch rehabilitiert werden müssen
Die Eignung wird nach klinischer Untersuchung und digitaler Bildgebung festgestellt. Dabei werden Knochenstruktur, Zahnfleischgesundheit, Okklusion und allgemeiner Gesundheitszustand gemeinsam bewertet.
Der Ansatz der Klinik M
- Individuelle digitale Behandlungsplanung
- Maßgeschneiderte Therapiekonzepte statt Standardprotokolle
- Behandlung durch ein konstantes, eingespieltes Team
- Ganzheitliche Betrachtung von Funktion und Ästhetik
Jede Patientin und jeder Patient wird individuell entsprechend der klinischen Bedürfnisse beurteilt. Ziel ist nicht nur die Wiederherstellung der Zähne, sondern auch die langfristige Sicherung der Mundgesundheit.
Häufig gestellte Fragen
Ist die Full-Mouth-Implantatbehandlung schmerzhaft?
Der gesamte Behandlungsablauf wird unter Berücksichtigung des Patientenkomforts geplant und durchgeführt. Moderne Anästhesieverfahren und strukturierte Nachsorge tragen zu einem möglichst angenehmen Verlauf bei.
Bleibe ich während der Behandlung zahnlos?
In geeigneten Fällen können festsitzende provisorische Zähne eingesetzt werden, sodass Ästhetik und Funktion während der Heilungsphase erhalten bleiben.
Wovon hängen die Kosten der Full-Mouth-Implantatbehandlung ab?
Die Behandlung wird individuell geplant und richtet sich nach Anzahl der Implantate, verwendeten Materialien sowie dem chirurgischen Umfang. Eine genaue Kostenplanung erfolgt nach klinischer Untersuchung und digitaler Analyse.